Weintradition aus Überzeugung
Unser Wein wächst auf 43 Hektar Rebfläche im warmen Süden Rheinhessens. Die Hügellandschaft Bechtheims ist geprägt durch eine auffällige Talkessel-Formation. Dank dieser besonderen Lage können sich saftige, vielschichtige Weine mit elegantem Charme entwickeln. Der Mix aus gestauter Wärme, fruchtbaren Lösslehmböden und Kalkstein-Untergrund bietet beste Voraussetzungen für unsere Trauben.
Um bei unseren Weinen möglichst viel Charakter, Ausdrucksstärke und vor allem Trinkfreude zu erhalten, setzen wir auf reduzierte Erträge und eine konsequente Traubenselektion. Große Weine entstehen für uns schon im Weinberg. Deshalb greifen wir bei der Weinbereitung so wenig wie möglich ein.
Unser Team
Johannes verantwortet seit 2011 den Keller unseres Weinguts. Nach seiner Ausbildung bei Klaus-Peter Keller und der Familie Knipser studierte er Weinbau & Oenologie in Geisenheim. Die Begeisterung für Pinot Noir und den Ausbau im kleinen Holzfass prägt seine Arbeit bis heute.
Die Arbeit im Weinberg ist Christians Bereich. Schon als Kind wollte er Winzer werden. Nach seiner Ausbildung bei Philipp Kuhn und Wagner-Stempel übernahm er die Verantwortung für unsere Weinberge und den Außenbetrieb.
Dem Westhofener Morstein gilt dabei seine besondere Leidenschaft.
Sina ist diejenige, die unsere Weine in die Welt trägt. Nach ihrer Ausbildung zur Winzerin bei Wittmann und Aldinger studierte sie Weinbau in Geisenheim. Heute kümmert sie sich um Vertrieb, Export und Marketing und darum, Spiess persönlich und mit einer klaren Handschrift nach außen zu zeigen.
Ute hält im Hintergrund die Fäden zusammen. Sie kümmert sich um die Buchhaltung, hält auf dem Hof die Stellung und hat das Weingut gemeinsam mit Jürgen entscheidend mitgeprägt. Zu einem guten Essen gehört für sie bis heute immer auch ein Glas Wein.
Jürgen hat das Weingut über viele Jahre gemeinsam mit Ute aufgebaut und entscheidend weiterentwickelt. Auch heute ist er fast immer auf einem Traktor, LKW, Stapler oder einem anderen Gefährt im Einsatz und arbeitet viel im Weinberg mit. Häufig hat er dabei auch einen seiner Enkel im Schlepptau.
Leo und Ludwig sind die jüngsten Familienmitglieder und überall dort gern dabei, wo im Weingut etwas passiert. Das Landleben ist genau ihr Ding, ob Weinberg, Hof oder Matschpfütze. Mit ihrer Neugier halten sie Christian, Sina und den Rest der Familie ordentlich auf Trab
Unsere Erfolgsstory
Unser Weingut wurde durch viele Generationen geprägt und hat sich insbesondere innerhalb der letzten 20 Jahre an der Spitze rheinhessischer Weinproduzenten etabliert. Erste Spuren unseres Familienbetriebs finden sich bereits im Jahr 1509.
Hohe Eisen- und Aluminiumoxidgehalte führen zu einer guten Durchlüftung des Bodens, allerdings müssen die Reben tief wurzeln um an Wasser zu gelangen. Die Bezeichnung Hasensprung kann von der kurzen Entfernung der Lage zum Ort Bechtheim kommen, „einen Hasensprung entfernt“.
Der Rosengarten wurde um 1500 das erste Mal urkundlich erwähnt, als der damalige Landes- und Ortsherr, der Graf von Leiningen seinen Roßgarten, zugehörig zum Gehöft im Ortskern dort unterhielt. Der höhere Tonanteil des Lösslehmbodens und die hervorragende Südexposition stehen für diese Paradelage.
Diese Flur ist tatsächlich nach dem Vogel Geyer benannt, welcher dort, als der Berg noch Wald trug, genistet hat. Schon um 1500 sprach man vom Geiersbuckl in Bechtheim. Die windgeschützten, warmen Terrassen des Geyersbergs bieten optimale Reifebedingungen für unsere Rieslinge. Kraft und Ausdrucksstärke sind beispielhafte Attribute für die Weine aus dem Geyersberg.
Es ist ein kalkhaktiger, humusreicher Lehmboden mit tonigem Schluff. Die Lage wurde um 1500 mit dem Namen „ym Stein“ urkundlich erwähnt.
Die Lage wurde um 1500 mit dem Namen „yn der gewanden gegen dem heyligen Creuz“ urkundlich erwähnt. Der Name der Lage bezieht sich auf ein Flurkreuz. Es ist ein kalkhaltiger, leichter Lehmboden mit tonigem Schluff.
Oberhalb von Oppenheim, beginnend an der Burg Landskron, zieht sich die Einzellage gegen Süd-Südosten am Hang entlang. Tatsächlich sind bei der Namensgebung Herren, in Form von ,,Herrschern‘‘ gemeint und man vermutet das Adelsgeschlecht der Herren von Dalberg als Namensgeber. Der Herrenberg ist durchsetzt mit Kalksteinen, ein tiefgründiger und karger Boden. Die Trauben reifen hier sehr langsam. Die Weine zeigen charakteristisch eine sehr ausgeprägte Mineralität, sind dicht, lang und besitzen ausgezeichnetes Reifepotenzial.