Was bei uns zur Faschingszeit -auf rheinhessisch ,,Fastnacht'' - unbedingt dazugehört sind selbst gebackene Kreppel. Viele kennen sie auch als Berliner.
Unser Lieblingsrezept kommt von einer lieben Kollegin Melanie Ebling, die unter dem Instagram-Profil ,,gartenaugenblicke'' einen Blog über Ihren Garten und Ihr Leben führt. Folgen lohnt sich.
Zutaten:
21g frische Hefe
100ml lauwarme Milch
300g Mehl (ich nehme immer vom Typ 550)
40g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker (und nochmal mehr Zucker zum Wenden)
3 Eigelbe und 1 Ei
1 Prise Salz
40g weiche Butter
Frittierfett (z.B. Biskin)
Zubereitung:
Aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig herstellen. Den Teig gehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat. Dann nochmal gut durchkneten und etwa 1 cm dünn ausrollen. Gutes Kneten und lange Ruhephasen sind bei uns essentiell für einen guten Hefeteig. Die Kreppel mit einer runden Form ( z.B. mit einem Glas) ausstechen je nach gewünschter Größe ausstechen. Auf ein bemehltes Tuch oder einem Brett abgedeckt nochmals gehen lassen. Das Frittierfett in der Fritteuse oder einem Topf auf 170 Grad erhitzen. Die Kreppel portionsweise mit der Unterseite nach oben in das heiße Fett legen und für etwa 2 Minuten mit einem Deckel abdecken. Danach die Kreppel im Fettbad mit einer Gabel wenden und nun ohne Deckel nochmal 2 Minuten backen. So bekommen sie den schönen weißen Kragen um die Mitte.
Die Kreppel anschließend aus dem heißen Fett holen und auf ein Küchenkrepp setzen zum Abtropfen. Zum Schluss noch in Zucker wenden oder mit Puderzucker bestäuben. Wir genießen sie am liebsten mit Marmeladenaufstrich.